Was macht eine gute Domina aus?

8. März 2020

Domina

Der Begriff Domina stammt vor allem aus dem Fetisch-bereich (Sado-Maso). Mittlerweile hat der Beruf Domina an Anerkennung bekommen und viele Frauen finden daran gefallen.

Als Domina verkörpert man die Dominanz einer Frau und durch sadistische Praktiken, verdienen Frauen damit ihr Geld. Desgleichen gibt es viele Männer die sich von den Frauen unterdrücken lassen und sich damit befriedigen. Auch fügt die Frau dem Mann schmerzen zu, beleidigt ihn und quält ihn mit peitschen, Handschellen und anderen Dingen.

Obwohl es zu keinem Geschlechtsverkehr kommt wird die Tätigkeit, laut Prostitutionsgesetz, als Prostitution gezählt.

Der Sklave und die Herrin

Die SM-Szene ist sehr vielfältig und so gibt es verschiedene Arten, wie man seinen Fetisch ausleben kann. Durch das Internet bekommen immer mehr die Lust nach der Fetisch-Szene. Und auch die Anonymität bringt sie dazu, in die Sadomaso-Szene, zu gehen.

In diversen Foren, Communitys und Anzeigen, kann sich die Domina oder auch Herrin genannt, einen Sklaven suchen, mit dem sie ihren Fetisch ausleben kann. Verstehen sich beide gut und stimmt die Sympathie, muss der Sklave der Herrin einen Tribut zahlen. Dies bedeutet, dass er eine gewisse Summe an die Domina zahlen muss, damit ihm erlaubt wird, ihr Sklave zu sein.

Auch gibt es Unterschiede zwischen den Sklaven:

Geldsklave/Geldherrin

Bei einem Geldsklaven/Geldherrin dreht es sich in erster Linie um das Geld. Der Sklave muss einen  Antritts-Tribut zahlen, damit er der Domina dienen darf.

Desgleichen muss er monatlich Geld an ihr abgeben, Geschenke kaufen und ihre finanziellen Wünsche erfüllen. In viele Fällen ist es so, dass die Geldherrin über seine Finanzen Bescheid weiss und auch die Kontrolle hat.

Hier wird ein Vertrag zwischen Sklave und Herrin vereinbart, wie viel er ihr monatlich zu zahlen hat. Möchte er sich von der Geldherrin trennen, so muss er zum Einen es gut begründen, zum Anderen einen hohen Preis dafür zahlen. Fällt das monatliche Tribut aus, so muss er zum nächsten Monat das doppelte Zahlen.

Aber auch kann es vorkommen, dass die Herrin ihren Sklaven anschaffen lassen geht und er seinen Körper, mit seiner Einwilligung (was vorab geklärt wird), verkauft.

Putzsklave/Arbeitssklave

Diese Art von Tätigkeit wird sehr gerne von Sklaven ausgeübt.

Hier muss er alle Haushaltstätigkeiten bei der Herrin erledigen. Vom Putzen und Wäsche waschen, bis hin zu Einkäufe erledigen, Müll wegbringen oder ähnliches. Desgleichen wird er während der Hausarbeiten von der Herrin erniedrigt und so kann es vorkommen, dass er den Boden mit seiner Zunge ablecken muss oder das Toilettenwasser trinken muss. In jeder Hinsicht fühlt sich der Sklave erregt und es ist seine Aufgaben, der Herrin zu gehorchen.

War der Sklave Böse oder hat die Befehle der Herrin nicht befolgt,wird er üblicherweise bestraft.

Lecksklave

diese Art von SM-Verhältnis wird sehr gerne unter Eheleuten angewendet. Wenn der Mann seine eigene Frau nicht mehr befriedigen kann, werden sehr gerne SM-Spielchen durchgeführt.

Hier befriedigt der Mann die Frau oral und sie kommt somit zum Orgasmus. Auch unter Partnerschaften wird das Rollenspiel "Sklave und Herrin" angewendet und der Mann befriedigt sich durch die Dominanz der Frau.

Online-Erziehung

Das Verhältnis zwischen Sklave und Herrin auf virtueller Ebene unterscheidet sich stark von den anderen Arten. Hier kommt es meistens zu keinem realen Treffen - nur online. Meistens über Skype, Whatsapp oder andere Plattformen.

Für Männer aber auch für Frauen, die ein Doppelleben führen, ist diese Art von Sado-Maso sehr angenehm. Aber auch gibt es regeln und der Sklave muss seiner Herrin komplett gehorchen. Meistens sind es Geldsklaven oder Fußsklaven, die sich eine Online-herrin suchen. Sie befiehlt ihm über das Internet Dinge zu machen, die er natürlich durchführen muss.

Und auch wie bei einem Geldsklaven, muss in der Online-Erziehung ein Tribut bezahlt werden. Fußsklaven lieben Füße und Schuhe über alles. Sie riechen gerne daran und der Duft der gebrauchten Schuhe und schwitzigen Füße, erregt sie ungemein.

Steht der Sklave kurz vor seinem Orgasmus, muss er auch hier seine Herrin Fragen oder er zum Orgasmus kommen darf.

24/7-Sklave

Diese Art von Verhältnis ist ziemlich hart. Hier hat die Herrin 24 Stunden und 7 tage die Woche, die Herrschaft über den Sklaven.

Sie bestimmt über sein ganzes Leben, seine Finanzen und seine Existenz. Sie macht so gut wie alles mit ihm und steuert seinen gesamten Alltag. Desgleichen lebt der Sklave auch bei der Herrin und meistens sogar im Keller. Er wird auf härteste bestraft, bekommt Tage nichts zu essen oder Trinken und muss sich von der Herrin demütigen lassen. Allerdings ist dies sein Wunsch und er füllt sich durch die Demütigung erregt. Auch wird er von der Herrin angekettet und darf ohne ihre Erlaubnis keinen Schritt unternehmen.

Fetisch Clubs / Swinger-Clubs

Swingerclubs

Menschen, die eine Neigung zur Fetisch-Szene haben, gehen sehr gerne in diversen Swinger-Clubs. Hier können Sie ohne Einschränkungen ihre Leidenschaft und ihren Drang zum Fetisch ausleben. Auch können Sie in solchen Lokalitäten Sex haben.

Ebenso besuchen Paare gerne einen Swinger-Club. Für viele Menschen, gehört dies zu ihren Aktivitäten dazu und es kann durchaus vorkommen, dass die Partner gewechselt werden. Jedoch gehört die Swinger-Szene zum gesellschaftlichen Tabu und daher wird dies meistens im Stillen ausgelebt. Zutritt hat so gut wie jeder, der gerne was neues erleben und seine Grenzen überschreiten möchte.

In einigen Clubs gibt es Bekleidungsvorschriften und so sollte man so frei wie möglich sich dort blicken lassen. Egal ob mit Ledermaske, Handschellen und Peitsche, Schwule oder Lesben oder Neulinge - In den meisten Clubs ist jeder willkommen.

SM-Ausrüstung

Ein Must-Have für die nächste Fetisch-Session sehen Sie unten aber erst mal die Frage klären im Video von Josefa Nereus:

Womit arbeiten Dominas?

Egal ob beruflich als Domina, Sklaven und Herrin oder anderweitig - Die perfekte Ausrüstung ist für einen SM-liebhaber ein Muss. Somit macht die Session viel mehr Spaß und man kommt eher in Wallung. Aber was kann man sich alles kaufen?

  • Peitschen/Reitgerte
  • Halsbänder
  • Hand- und Fußfesseln
  • Kopfmasken
  • Augenbinden
  • Ponygeschirr/Bodygeschirr
  • Beißstange (Petplay/Ponyplay)
  • Lack- und Leder Korsetts
  • Unterwäsche
  • Dessous
  • Penishüllen
  • Dildos
  • Latex- und Lederkleider
  • Latex- und Lederhosen
  • Hundeleine/Kettenleine/Führleine
  • Mundknebel/Ballgag
  • Klinikzubehör: Mundspreizer, Dilatoren, Nadelrad, Roll Stimulator
  • Nippelklemme
  • Leder-Penisring
  • Leder-Hodenstrecker
  • Keuschheitskäfig
  • Keuschheitsgürtel/Peniskäfig
  • Hodengewichte
  • Harnröhrenvibrator
  • Metalldildos
  • Lack- und Leder Outfits
  • High Heels
  • Liebesschaukeln
  • Schmuck


Besuche => Studiolux Berlin

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